




NOW 23 – Metamorphosis, Turbine Giswil
„usem bodä wird boim. boim wird wald. holz. usem holz wird ds huis. usem huis z drhäimä. viär wend. z drhäimä gid bodä." Mit diesem Mundartvers eröffnet Toni Halter sein Werk Metamorphosis, entstanden im Sommer 2023 unter dem Eindruck der Waldbrände in Griechenland und der Frage, welchen Schutz die eigenen vier Wände eigentlich bieten.
Die vier «Wände» der Skulptur stammen aus mondgeschlagenem Fichtenholz vom Grossteilerberg in Giswil – demselben Holzschlag, aus dem auch der Neubau von Halters eigenem Haus errichtet wurde. Beim Bau wurde in jedem Stockwerk ein Baum in Wandhöhe angeschnitten, die entstandene Baumscheibe abgeformt und die Jahrringe als Fossil im Stampfbeton aus Lauikies – dem Kies des örtlichen Wildbachs Laui – konserviert. So entstand ein fiktiver, sich nach oben verjüngender Baum, der Halt, Herkunft und die Zeit selbst sichtbar macht.
Metamorphosis ist die zweite Arbeit eines dreiteiligen Zyklus, der mit Firmamentum (NOW 2020) begann und 2024 mit terrarum fines fortgesetzt wurde: von der Suche im Aussen (Himmel) über den schützenden Innenraum (Erde/Zuhause) bis zur Frage nach den Grenzen zwischen innerer und äusserer Welt.
2023, Stampfbeton aus Giswiler Lauikies, Eisenarmierung, mondgeschlagenes Fichtenholz
Höhe 2.70 m, Grundfläche 1.10 × 1.10 m
usem bodä wird boim.
boim wird wald.
holz.
usem holz wird ds huis.
usem huis z drhäimä.
viär wend.
z drhäimä gid bodä.





„usem bodä wird boim. boim wird wald. holz. usem holz wird ds huis. usem huis z drhäimä. viär wend. z drhäimä gid bodä." Mit diesem Mundartvers eröffnet Toni Halter sein Werk Metamorphosis, entstanden im Sommer 2023 unter dem Eindruck der Waldbrände in Griechenland und der Frage, welchen Schutz die eigenen vier Wände eigentlich bieten.
Die vier «Wände» der Skulptur stammen aus mondgeschlagenem Fichtenholz vom Grossteilerberg in Giswil – demselben Holzschlag, aus dem auch der Neubau von Halters eigenem Haus errichtet wurde. Beim Bau wurde in jedem Stockwerk ein Baum in Wandhöhe angeschnitten, die entstandene Baumscheibe abgeformt und die Jahrringe als Fossil im Stampfbeton aus Lauikies – dem Kies des örtlichen Wildbachs Laui – konserviert. So entstand ein fiktiver, sich nach oben verjüngender Baum, der Halt, Herkunft und die Zeit selbst sichtbar macht.
Metamorphosis ist die zweite Arbeit eines dreiteiligen Zyklus, der mit Firmamentum (NOW 2020) begann und 2024 mit terrarum fines fortgesetzt wurde: von der Suche im Aussen (Himmel) über den schützenden Innenraum (Erde/Zuhause) bis zur Frage nach den Grenzen zwischen innerer und äusserer Welt.
2023, Stampfbeton aus Giswiler Lauikies, Eisenarmierung, mondgeschlagenes Fichtenholz
Höhe 2.70 m, Grundfläche 1.10 × 1.10 m