





Locus Aqua – Ein Dank dem Wasser
„Ein Dank an das Wasser … welches unsere Landschaft und die darin lebenden Menschen prägt, es ist da, verschwindet, zieht weiter und wer weiss, kommt wieder." Mit diesen Worten beschreibt Toni Halter den Ausgangspunkt von Locus Aqua, einer Stele aus lokalem Guberstein, die er ab 2020 für das Strandbad Sachseln am Sarnersee schuf und im März 2021 dort einweihte.
Der Hartsandstein vom Guber, aus dem die Stele gearbeitet ist, wurde selbst vor über 200 Millionen Jahren durch Wasser geformt. Das Werk greift diesen Kreislauf auf: Wasser, das vom Himmel über Erde, Baum und Frucht fliesst, in Quellen jahrtausendelang unterirdisch reift und in Seen bis zu tausend Jahre verweilt, bevor es weiterzieht. „Wasser muss fliessen, sonst wird es schal und ungeniessbar" – ein Gedanke, der die Stele so unmittelbar wie die Frage nach der eigenen Herkunft und Zugehörigkeit stellt.
Aus dem Projekt entstand ein weiterführender Zyklus: 2022 zeigte Halter Arbeiten dazu in Ausstellungen in Kägiswil und in der Galerie am See Sachseln, 2024 entstand für eine Museumspräsentation eine mehrteilige Bildschirminstallation mit Fotografien und Texten («Wandel der Elemente … von Ort zu Ort … von Form zu Form»), die den jahreszeitlichen Wandel rund um die Stele – von den letzten Spuren des Sees bis zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter – dokumentiert.
Alles lebt – Alles fliesst






„Ein Dank an das Wasser … welches unsere Landschaft und die darin lebenden Menschen prägt, es ist da, verschwindet, zieht weiter und wer weiss, kommt wieder." Mit diesen Worten beschreibt Toni Halter den Ausgangspunkt von Locus Aqua, einer Stele aus lokalem Guberstein, die er ab 2020 für das Strandbad Sachseln am Sarnersee schuf und im März 2021 dort einweihte.
Der Hartsandstein vom Guber, aus dem die Stele gearbeitet ist, wurde selbst vor über 200 Millionen Jahren durch Wasser geformt. Das Werk greift diesen Kreislauf auf: Wasser, das vom Himmel über Erde, Baum und Frucht fliesst, in Quellen jahrtausendelang unterirdisch reift und in Seen bis zu tausend Jahre verweilt, bevor es weiterzieht. „Wasser muss fliessen, sonst wird es schal und ungeniessbar" – ein Gedanke, der die Stele so unmittelbar wie die Frage nach der eigenen Herkunft und Zugehörigkeit stellt.
Aus dem Projekt entstand ein weiterführender Zyklus: 2022 zeigte Halter Arbeiten dazu in Ausstellungen in Kägiswil und in der Galerie am See Sachseln, 2024 entstand für eine Museumspräsentation eine mehrteilige Bildschirminstallation mit Fotografien und Texten («Wandel der Elemente … von Ort zu Ort … von Form zu Form»), die den jahreszeitlichen Wandel rund um die Stele – von den letzten Spuren des Sees bis zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter – dokumentiert.